Was wir machen

Der Notar

Der Notar ist unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes. Er entscheidet aber – anders als ein Richter – nicht, wer recht hat, sondern hilft den Beteiligten, sich einvernehmlich zu einigen. Dabei ist er – anders als ein Rechtsanwalt – immer unparteiisch. Der Notar schlägt eine Regelung vor, die niemanden übervorteilt.

Wer Notar werden will, muss im juristischen Staatsexamen zu den Besten gehören und danach eine mehrjährige Spezialausbildung absolvieren. Auf vielen Rechtsgebieten ist der Notar deshalb Spezialist:

Der Notar darf als Träger eines öffentlichen Amtes allerdings keine Reklame dafür machen.

Die Mitarbeiter

Schon von Gesetzes wegen übt ein Notar sein Amt persönlich aus. Das heißt aber nicht, dass er alles allein machen muss. Das geht schon aus zeitlichen Gründen nicht. Der Notar wird daher von seinen Mitarbeiten unterstützt. Eine besondere Rolle spielen in Bayern die Angestellten der Notarkasse: Das sind besonders qualifizierte Fachkräfte, welche in einem Dienstverhältnis zur Notarkasse in München stehen und dem Notar dienstlich zugewiesen sind. In meinem Notariat gibt es zwei solche »Kassenangestellte«.

In vielen Fällen übernehmen daher Mitarbeiter nicht nur die Vorbesprechung, sondern auch die Vorbereitung der Urkunden und deren Vollzug. Der Notar stellt sicher, dass Sie immer in guten Händen sind.

Die Gebühren

Den Notar soll sich jeder leisten können. Das Gesetz bestimmt daher, dass sich die Notargebühren nach dem wirtschaftlichen Wert des Rechtsgeschäfts richten – und nicht nach Zeitaufwand oder Seitenzahl der Urkunde. Die Gebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz für alle Bürger gleich geregelt; die korrekte Gebührenerhebung wird von der Notarkasse in regelmäßigen Abständen geprüft. Gebührenvereinbarungen sind unzulässig.